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Miral al-Tahawir |
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| »Miral al-Tahawis literarischer
Aufstieg wird von kompetenten arabischen Kritikern, Literaten und Dichtern
mit Bewunderung verfolgt. Ihr wird eine ausgesprochen souveräne
narrative Technik, feinstes poetisches Sprachgefühl sowie - gemessen
an ihrem Alter - außergewöhnliche literarische Reife bescheinigt.« »Mit einer kunstvoll poetischen Sprache evoziert sie eindringlich
die erstickende Atmosphäre des Hofes, der sich niemand entziehen
kann. (...) Miral Al-Tahawi bestätigte ihren Rang als hoffnungsvolles
Talent dann mit dem Roman »Die blaue Aubergine« (1998),
in dem sie ihren eigenen Weg zur Autorin verarbeitet hat.« »Die kindliche Perspektive aus der erzählt wird, hätte
es leicht gemacht, dieses Leben in der Wüste anheimelnd darzustellen.
Doch stattdessen kommt die Menschenverachtung, die in dem rückständigen
Klima gedeiht, unverstellt zum Vorschein. Diese Schonungslosigkeit hat
dem Buch in Ägypten schnell zu einem breiten Echo verholfen.« »Das Schreiben an diesem Buch war schmerzlich. Ich merkte, dass
unsere Generation die großen, begeisternden Hoffnungen der älteren
Generation fahren lassen muss, wenn sie ehrlich sein will. (...) Erst
durch das Schreiben kann ich eine neue Wirklichkeit schaffe, wo bis
zu einem gewissen Grade die Erfüllung möglich wird.« Bibliografie Text in Anthologie »Zwischen Berlin
und Beirut – west-östliche Geschichten«: Miral al-Tahawir Al-Tahawi studierte Arabische Literaturwissenschaft an der nahe gelegenen Universität Zaqaziq und erhielt 1991 den Bachelor of Arts. Sie arbeitete als Lehrerin in der Schule ihres Dorfes und belegte gegen den Willen ihrer Eltern Kurse an der Universität Kairo, wo sie 1995 den Master's Degree im Fach Arabische Sprache und Literatur erhielt. Danach war sie für kurze Zeit Lehrbeauftragte an dieser Universität. Sie promovierte über »Wüstenromane in der arabischen Literatur«. Miral al-Tahawi zählt zu den beachteten Nachwuchsautoren in der arabischen Welt. Sie hat eine Kurzgeschichtensammlung sowie drei Romane (Das Zelt; Die blaue Aubergine; Gazellenspuren) veröffentlicht, von denen zwei in mehrere Sprachen übersetzt sind. Für Die blaue Aubergine erhielt sie als erste Frau den ägyptischen Förderpreis für Literatur. Zum Weiterlesen: |