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| »Wenn es einen deutschen Schriftsteller
der Gegenwart gibt, der die Erneuerung der deutschen Literatur aus dem
Geist des Erzählens verkörpert, dann ist es Michael Kleeberg:
Er hat etwas von der Welt gesehen und gießt das in Geschichten,
die man nicht vergessen kann.« »Raschid offenbart uns angesichts unserer Mäkelei über
die von halbfertigen Betongerippen verschandelte Landschaft seine Poetik
der angefangenen Häuser: Erdgeschoß plus Dach plus vier Säulen
zum Weiter- und Höherbauen – das ist der Gedanke an und die
Hoffnung auf Kinder und Enkel. Ein work in progress. Dein Sohn, wenn
er groß genug ist, wird die zweite Etage bauen, dein Enkel, so
Gott will, dass Du es noch erlebst, die nächste ... Ein Giebeldach
wie auf europäischen Einfamilienhäuschen bedeutet Abschluß
und Ende, ein geschlossenes Giebeldach symbolisiert den Tod.« »Der Autor zeichnet nicht nur das überzeugende Porträt
eines modernen Menschen, der letztlich immer nur auf dem Weg zu sich
selbst war, in einer aufregenden Zeit. Kleeberg kann vor allem erzählen
– mit profunder Sachkenntnis, mit Fabuliertalent, mit Charme,
Intelligenz und Witz. (…) So ist der Roman ein sprachliches Meisterwerk,
ein wunderbares historisches Gemälde und pures Lesevergnügen.« Bibliografie Texte in Anthologie »Zwischen Berlin und Beirut – west-östliche
Geschichten«: Michael Kleeberg Von 1996 bis 2000 war er als Schriftsteller und Übersetzer aus dem Französischen in Burgund tätig. Seit 2000 lebt er in Berlin. Bereits 1996 wurde er mit dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet. Eine weitere Anerkennung seiner Arbeit erhielt er 2000 mit dem Lion-Feuchtwanger-Preis Zum Weiterlesen: Stefan Weidner »Der neu entdeckte west-östliche
Diwan« (Pdf-Dokument, 78 K) Briefwechsel zwischen Michael
Kleeberg und Abbas Beydoun nach Beginn des Irakkrieges März bis
Juni 2003
(Pdf-Dokument, 42 K) Auszug aus: Michael Kleeberg
»Das Tier, das weint. Libanesisches Tagebuch« Edith Kresta »Zwei Kulturen
und der Alltagskosmos« in: taz vom 2. Dez.2002 |