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Martin Mosebach |
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| »Sein jüngster Roman 'Nebelfürst'
ist ein federleichter Geniestreich, eine Operette als Meisterwerk. Spätestens
bei ihm hat die Kritik aufgemerkt. (…) Mosebachs Werk (hat) in
seiner Sprachkraft; seinem Figurenreichtum, seinem Witz und seiner exzentrischen
Grazie in Deutschland nicht viel Vergleichbares (…) Die Prosa
Martin Mosebachs ist von seinem Debüt an geschmeidig, reich an
Bildern und Pointen, und von tiefer Komik durchdrungen.« »Martin Mosenbachs Wortgebilde schweben wie Traumgespinste.
Sie fügen sich zu Stilleben, zu luftigen Schaubildern voller Farben
und Licht .... Eine Sprachfertigkeit, die höchstes Lob verdient.
Mosenbach ist ein Meister der Stille.« »Ich kenne keinen lebenden deutschen Autor, der so virtuos mit
der deutschen Sprache umgehen kann, wie dieser Mosebach. Thomas Mann,
Albert Drach, Albert Vigoleis Thelen sind tot - literarisch nicht, aber
de facto. Mosebach lebt, ist ein junger Fünfziger, hat hoffentlich
noch viel Zeit, mich mit seiner Formulierungsvirtuosität zu überwältigen.
Diese fein gesponnene Prosa ist voll von Wortschöpfungen, die man
sich notieren möchte. Ein Witz steckt in ihr, der mich zum Platzen
bringen kann.« »In Mosenbachs Kunst verbinden sich aus unserem Jahrhundert
der ideologiefreie Blick des Reporters – auch für die kleinsten
banalen Details – und aus dem letzten Jahrhundert ein erzählerischer
Atem, mit dem er virtuos wie zur Zeit kein zweiter unsere bitteren Erfahrungen
mit dem verschütteten Bildungsgut des Abendlands in eindringlich
neuen Portraits zu bannen weiß.« Bibliografie Text in Anthologie »Zwischen Berlin und Beirut – west-östliche
Geschichten«:
Martin Mosebach 1983 stellte Mosebach sein Können mit dem Romandebut »Das Bett« unter Beweis. Mit seinem dritten Roman »Die Türkin« (1999) wurde aus dem Geheimtipp der Literaturfachleute ein viel rezensierter und geachteter Autor, dessen Werk 1999 mit dem Heimito-von-Doderer-Preis ausgezeichnet wurde. Hoch gelobt wurde auch sein darauffolgender Roman »Der Nebelfürst«, für den er 2002 nicht nur den Kleist-Preis erhielt, sondern im darauf folgenden Jahr auch den Spycher-Literaturpreis überreicht bekam. Neben seinen Romanen verschaffte sich Mosebach auch einen Namen als Essayist mit diversen Aufsätzen zu kunst- und kulturhistorischen Themen. Heute lebt der Schriftsteller in Frankfurt am Main. Zum Weiterlesen: |