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| »Alle oder keiner, (…) dieser
Roman wird als der gelungenste Roman zum Berlin der 90er, zu den theoretischen,
politischen und kulturellen Umbrüchen unserer Gegenwart bleiben,
(…) er ist dabei kein Abklatsch des Döblinschen Berlin Alexanderplatz,
sondern etwas neues, anderes, zeitgemäß und aus der Zeit ragend,
ein veritabler Berlin Heinrichplatz, womit das Warten ein Ende haben könnte,
würde nicht die Stadt sich weiter verändern, würde Ulrich
Peltzer nicht weiterschreiben.« Christian Jäger »Berlin Heinrichplatz. Die Romane von Ulrich Peltzer« »Die Bücher zum 11. September sind da: Lauter Katastrophen
– bis auf Ulrich Peltzers Bryant Park ist die erste literarische
Erzählung des 11. September. Und es ist eine hervorragende Erzählung.
Ohne mystisches Raunen zu verbreiten, ist die Vorahnung einer kommenden
Katastrophe von Beginn an in der Erzählung angelegt. Ohne aufdringlich
die Welt zu verdunkeln, ist das Unglück, das medial vermittelte
große Unglück immer dabei(…).« »Dass die Identität des modernen Menschen brüchig ist,
dass das moderne Ich ein löchriges Gefäß ist, durch
das alles fließt und nicht festgehalten werden kann; dass Existenz
und Bewusstein auseinander treten: Binsenweisheiten, wenn man sie formuliert.
In Ulrich Peltzers Prosa erhalten sie eine schlagende Evidenz.« »Peltzer erzählt, indem er seinen Text für diese Gegenwart
öffnet, eben nicht nur dieselbe, sondern auch vom Erzählen,
von der Hoffnung wie von der Verantwortung, die sich damit verbinden,
daß es einerseits um die Gegenwart geht und eine Genauigkeit und
Gerechtigkeit, andererseits auch um Zukunft, um das Weitererzählen…« Bibliografie (Auswahl) Text in Anthologie »Zwischen Berlin und Beirut – west-östliche
Geschichten«: Ulrich Peltzer Zum Weiterlesen: |